Samstag, 18. Februar 2012
Kämpfe weiter
A. W. Tozer
Indem du Differenzen unter den Teppich gekehrt hast, mag der Feind einen Sieg über dich, lieber Christ, errungen haben, aber Jesus, unser großer Hirte, ist bereit, dir zu vergeben, wenn du heute zu Ihm kommst. So tue Buße, sei guten Mutes und kämpfe weiter für die Wahrheit, denn Jesus unser Feldherr hat den Sieg für uns bereits errungen. Erhebe dein Schwert des Geistes und rufe: „Soli Deo Gloria!“
Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt.
Epheser 6,13
Nun, ich denke nicht, dass Satan sehr darauf bedacht ist, uns Christen physisch zu zerstören. Der Soldat, der in der Schlacht sein Leben ließ, weil er eine heroische Tat vollbrachte, ist kein großer Verlust für die Armee, sondern er wird vielmehr zum Stolz seines Landes werden.
Auf der anderen Seite ist der Soldat, der nicht kämpfen kann oder will, sondern bei dem ersten Gewehrfeuer des Feindes die Flucht ergreift, eine Schande für seine Familie und sein Land. Ein Christ, der im Glauben stirbt, kann nicht als Verlust für die Streitmacht der Gerechtigkeit auf Erden betrachtet werden und gewiss nicht als ein Sieg für den Teufel.
Aber wenn ganze Regimenter von bekennenden Gläubigen zu ängstlich für den Kampf sind und zu selbstgefällig, um Spott zu ertragen, muss dies gewiss auf dem Angesicht des Feindes ein verächtliches Lächeln hervorrufen – und es sollte das Gesicht der gesamten Kirche Christi erröten lassen.
Die Hauptstrategie des Teufels gegen uns Christen besteht nicht darin, uns physisch zu töten (obgleich es einige besondere Situationen gibt, in denen ihm der physische Tod als ein besserer Plan erscheint), sondern sie besteht darin, unsere Kraft im geistlichen Kampf zu lähmen. Und wie gut hat er dies geschafft. Der durchschnittliche Christ dieser Tage ist harmlos genug. Gott weiß es.
Er ist ein Kind, der mit einem beachtlichen Selbstbewusstsein die Rüstung eines Krieges trägt; er ist ein krankes Adlerjunges, das mit seinen Flügeln niemals aufsteigen kann; er ist ein erschöpfter Pilger, der seine Pilgerschaft aufgegeben hat und mit einem wächsernen Lächeln herumsitzt und so viel Genuss wie möglich zu ergattern versucht, indem er an den verwelkten Blumen riecht, die er am Wegesrand gepflückt hat.
„O Gott, gib mir Gnade, um tapfer zu kämpfen. Amen.“
A.W. Tozer, Tozer On Christian Leadership, Camp Hill: Christian Publications, 2001, November 3.
USA: Presbyterianische Kirchenspaltung
Mitglieder der Presbyterianischen Kirche der USA (PCUSA), die nicht weiter den liberalen Kurs ihrer Kirche akzeptieren wollen, haben nun eine neue reformierte Kirche gegründet. Der Name der neuen Kirche lautet Evangelical Covenant Order of Presbyterians (ECO). In Orlando versammelten sich mehr als 2000 Presbyterianer, um sich zu beraten. Dutzende von Kirchen der PCUSA haben die Denomination in den letzten Jahren verlassen, weil sie die Position ihrer Kirche in Bezug auf die Abschwächung der Autorität der Heiligen Schrift und bezüglich der Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften im Pfarrdienst nicht länger mittragen wollten. Das neue Logo der ECO weist ein Blatt mit einem Kreuz auf und will die Botschaft vermitteln: „Das Kreuz und Gottes Wort in den Mittelpunkt für das Wachstum stellen.“
Die neue presbyterianische Kirche ECO folgt damit dem Beispiel der Episcopal Church und der Evangelical Lutheran Church in America (ELCA), die aufgrund der liberalen Ausrichtung ihrer Kirchenleitungen bereits eine Spaltung hinter sich haben.
Lillian Kwon, Disaffected Presbyterians Announce New Evangelical Body.
Obama: Rückschlag für LGBT-Agenda
Im Dezember 2011 kündigte US-Präsident Obama an, dass der Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen (LGBT) oberste Priorität in der amerikanischen Außenpolitik eingeräumt werden soll. Mehr als drei Dutzend führender Persönlichkeiten in Lateinamerika haben sich nun gegen die LGBT-Agenda ausgesprochen. In einer Erklärung in einer salvadorianischen Zeitung warfen sie den USA vor, „ihre tiefen christlichen Wurzeln zu missachten“ und ihnen „eine neue Vision fremder und bizarrer Werte aufzuzwingen.“ In der Deklaration wurde aber auch jede Gewalt gegen Menschen mit anderer sexueller Orientierung verurteilt.
Die Washington Times veröffentlichte einen Brief lateinamerikanischer Führer, die die aggressive Förderung der Rechte von Homosexuellen als einen „Krieg gegen die Religion“ bezeichneten. In dem Brief heißt es unter anderem: „Wir beabsichtigen, unsere moralischen Werte zu verteidigen und unsere Familien zu schützen.“ In Pakistan veranstaltete die US-Botschaft im Juni eine "LGBT Parade" (LGBT Pride Celebration), was zu Protesten in mehreren Städten führte. Einer der verantwortlichen Organisatoren der Proteste sagte: „Die USA haben einen Sturm unmoralischer Werte entfesselt, und wir werden dem widerstehen, koste es, was es wolle.“
Wendy Wright, International backlash begins against Obama’s LGBT agenda.
Freitag, 17. Februar 2012
C. G. Jung und sein Einfluss auf die charismatische Bewegung
Alexander Seibel
Offen wird zugegeben, wie C. G. Jung von großem Einfluss ist. So schreibt Erhard Griese:
C. G. Jung spielt bei vielen Verantwortlichen der charismatischen Erneuerung eine wichtige Rolle.[1]
Ohne Übertreibung kann man C. G. Jung als einen der größten Spiritisten des vergangenen Jahrhunderts bezeichnen. Schon als Student veranstaltete er mit seiner Cousine Helly Preiswerk als Medium spiritistische Sitzungen. Die wissenschaftliche Karriere C. G. Jungs, ... begann mit spiritistischen Sitzungen.[2]
In seinem Hause gab es alle möglichen Spukphänomene, sein Leben lang befasste er sich mit Okkultismus und Spiritismus und sein Kontrollgeist „Philemon“ war für ihn so real wie eine Person aus Fleisch und Blut.[3] Über seine Psychologie schreibt Ernst Benz: Er (C. G. Jung, Anm.) berichtet in seiner Selbstbiographie, wie ihn eigene Traumerfahrungen und visionäre Erlebnisse auf das Studium visionärer und spiritistischer Literatur führten, und wie er gerade in der spiritistischen Literatur überraschende Hinweise auf eine systematische Erfassung und Kontrolle seelischer Vorgänge fand, die ihm für die Entwicklung seiner eigenen Psychologie und seine Archetypenlehre wegweisend waren.[4]
Die Erkenntnisse dieses Mannes sind nach dem Urteil der Bibel fast schon klassische Beispiele für Dämonenlehren (1. Tim. 4,1).
Nun ist es bemerkenswert, wie viele namhafte Charismatiker C. G. Jung positiv einschätzen bzw. seine Lehren vertreten. Einer der einflussreichsten und prominentesten in der englischsprachigen Welt ist Morton Kelsey. In seinem sehr verbreiteten Buch Encounter with God[5] übernimmt Kelsey die Jungsche Deutung von Gott und Heiliger Geist und kleidet sie in eine biblische Sprache. Dazu schreibt der L'Abri-Schüler Ranald Macaulay: Die Ansichten von Plato und Jung werden von einigen heute mit dem biblischen Weltbild gleichgesetzt. Ein berühmtes Beispiel ist Morton Kelsey... Gemäß Kelsey ist das Hauptproblem des Menschen nicht die Moral, sondern die Notwendigkeit, mit der geistlichen Welt Kontakt zu haben. Seine zentrale Betonung ist nicht die Versöhnung durch Christus, sondern geistliche Erfahrungen, durch die, wie er sagt, man in Kontakt mit dem geistlichen Bereich kommt. Konsequenterweise betont er Zungenreden, Heilungen, emotionale Reinigungen, Geisterfüllungen, Meditation, Weissagung und Träume. Der Geist bringt Ganzheit primär auf diese Weise. Das Außerordentliche wird der normale Weg des Geistes... Dieses Denken ist den gnostischen Theosophien ähnlich, welche die frühen Kirchen plagten und steht voll in Einklang mit dem wiedererwachten Interesse an religiösen Erfahrungen und Okkultismus in unserer Kultur. Was bei Kelseys Denken besonders gefährlich ist, ist der Umstand, dass er in einer biblischen Sprache präsentiert wird. Dennoch ist es nicht biblisches Christentum... Wir betonen dies, weil Kelseys Buch „Encounter with God“ offensichtlich viele wahre Christen bereits bis zu einem Punkt verwirrt hat, daß sie glauben, biblisches Christentum ist das, was Kelsey schildert. So wird beispielsweise ein prominenter charismatischer Führer auf dem Umschlag zitiert: „Kelseys Buch... führt die Menschen zu einer entdeckbaren Realität... es könnte im Bereich der Theologie die gleichen Auswirkungen wie ein Kopernikus im Bereich der Astronomie haben... Es liefert die durchdachteste und bestdokumentierte Theologie, die jemals für Charismatiker entwickelt wurde. Abgesehen davon, bietet es eine völlig neue Perspektive an, von der aus christlicher Glaube gelehrt werden kann... Es ist mein Wunsch, es als Lehrbuch verwendet zu sehen."(Kommentar von Larry Christenson auf der Rückseite des Umschlags von „Encounter with God“.) Im Vorwort dieses Buches schreibt ein anderer führender Charismatiker: „Es gibt der Erfahrung einen Unterbau an Theologie.“ (John L. Sherrill in "Encounter with God", S. 7).
Obwohl „Encounter with God" von evangelikalen Leitern in England als eines der wichtigsten Bücher des Jahres 1974 betrachtet wurde, haben wir den Eindruck, daß die Theologie, die diese Erfahrungen untermauert, sehr wenig mit biblischer Theologie gemeinsam hat. Es ist naiv zu meinen, daß Christus geehrt wird, wo immer der Heilige Geist erwähnt wird oder „Erfahrungen mit dem Geist“ empfohlen werden. Das Neue Testament befiehlt uns, geistliche Behauptungen durch biblische Lehre zu prüfen (1. Joh 4,1-3; Gal 1,6-9).[6]
Sowohl John Sherrill als auch Larry Christenson sind nun keine Randfiguren. Sherrill, der seine Geistestaufe bei den Geschäftsleuten des vollen Evangeliums empfangen hat, wird durch sein Buch Sie sprechen in anderen Zungen einer der Bahnbrecher der charismatischen Bewegung. Gemeinsam mit David Wilkersons Bestseller Das Kreuz und die Messerhelden wird es zum auslösenden Buch für die Katholisch charisma1ische Bewegung. Außerdem ist John Sherrill Koautor vieler Schlüsselwerke der charismatischen Strömung.
Larry Christenson wurde von Arnold Bittlinger nach Deutschland eingeladen. Bittlinger wurde Zeuge des charismatischen Aufbruchs anfangs der sechziger Jahre in den USA. Durch die Enkenbacher Tagung 1963, bei der Larry Christenson die Schlüsselrolle spielt, fasst die charismatische Bewegung auf deutschem Boden Fuß. So kann man also in gewisser Weise Arnold Bittlinger als den indirekten und Larry Christenson als den direkten Vater der charismatischen Bewegung in Deutschland bezeichnen.
M. Kelsey wird auch von Bittlinger positiv zitiert: In der Schule C. G. Jungs wird die Glossolalie erklärt, als eine Sprache, die aus dem Kollektiv-Unbewußten kommt. So schreibt z.B. der Jung-Schüler Prof. Morton Kelsey: „Bei der Glossolalie geschieht ein echtes Bewußtwerden von Inhalten, die aus den tiefsten Schichten des Kollektiv-Unbewußten kommen.“ [7]
Das gleiche Zitat bringt Heribert Mühlen, Leiter der katholisch charismatischen Erneuerung in einer Abhandlung zum Thema Sprachengebet.[8]
Weiter schreibt Arnold Bittlinger in demselben Artikel: Es gibt eine ganze Reihe von Psychotherapeuten, besonders aus der Schule von C. G. Jung, die die heilende Funktion des Sprachenredens bestätigen.[9]
Moderne Psychologie und charismatische Erfahrungen gehen offensichtlich eine nahtlose Symbiose ein.
Zur Erklärung der Glossolalie erwähnt Arnold Bittlinger auch die Phänomene der „inneren Sprache“ bei Friedericke Hauffe.[10] Diese aber war ein berühmtes spiritualistisches Medium, über die der deutsche Dichter und Okkultist Justinus Kerner das Buch Die Seherin von Prevorst schrieb. Durch dieses Werk und die Literatur von Swedenborg aber wurde wiederum C. G. Jung veranlasst, spiritistische Sitzungen abzuhalten.[11]
In dem Buch 2000 Jahre Glossolalie, das keineswegs negativ zu der charismatischen Bewegung Stellung nimmt, wird für den damaligen Zeitpunkt (1968) festgestellt: Die gründlichste Untersuchung, die bisher durchgeführt wurde, liegt in dem Buch „Tongue Speaking“ (dem das Zitat von Bittlinger und Heribert Mühlen entstammte, Anm. A.S.) des episkopalen Pfarrers Morton Kelsey vor, der das Phänomen in recht günstigem Licht darstellt.[12]
Zu Kelsey erklärt Dave Hunt in seinem informativen Buch „Götter, Gurus und geheimnisvolle Kräfte“: Es ist noch gar nicht lange her, da wurden Hellseherei, Psychokinese, außerkörperliche Erfahrungen und andere übersinnliche Erscheinungen von führenden Kirchenmännern als okkult bezeichnet. Diese Einstellung hat sich sehr schnell gewandelt. Morton Kelsey, ein bekannter Priester der Episkopalen Kirche und Lehrer der Notre-Dame-Universität, trat 1977 öffentlich dafür ein, übersinnliche Erfahrungen zu kultivieren. In seinem Buch „The Christian and the Supernatural” beschreibt er Jesus als vergleichbar mit einem Schamanen und ermutigt die Christen, übersinnliche Kräfte zu entwickeln, wie zum Beispiel Hellsehen, Präkognition und Telepathie. Zwar sieht auch er darin Gefahren, ist aber dennoch der Meinung, daß die Entwicklung der ASW (Außersinnliche Wahrnehmung, Anm.) dazu beitragen könnte, die Echtheit der biblischen Wunder zu bestätigen.[13]
Kelsey war es auch, der die in Amerika einflussreiche pro-charismatische Schriftstellerin Catherine Marshall in die Traumdeutung einführte: Gerade in jener Zeit, in der ich gelernt hatte, wie genau Träume uns Dinge vor Augen führen können, stieß ich auf den reformierten Theologen Morton Kelsey, der Psychologe von hohem wissenschaftlichen Rang ist. Ich las einige seiner Bücher und bat ihn dann brieflich, mich in der Deutung meiner Träume zu unterweisen.[14]
Woran liegt es, dass Schlüsselleute dieser Strömung, die sich so offen ihrer besonderen Geistesausrüstung rühmt, solch einen deutlichen Zug zu Phänomenen und Doktrinen haben, welche die Bibel in den Bereich des Spiritismus und der Dämonenlehren verweist?
Ernüchternd ist auch zu sehen, wie trotz dieser Verflechtungen mit unsauberen Quellen viele Gläubige nur halbherzig oder gar keine Schritte dagegen bzw. Abwehrmaßnahmen unternehmen. Doch auch diese Entwicklung hat uns die Heilige Schrift für das Ende der Tage vorausgesagt.
Alexander Seibel, 1985
Anmerkungen
[1] Erhard Griese, Ihr seid Gottes Haus, Charismatische Gemeindeerneuerung in der evangelischen
Kirche, Erneuerung in Kirche und Gesellschaft, Nr. 1, 1977, S. 23.
[2] Stefanie Zumstein-Preiswerk, Das Medium des C. G. Jung, Basler Magazin, Nr. 42, 23. Okt.
1982.
[3] Bildlexikon der Symbole, Trikont-Verlag, S. 550.
[4] Ernst Benz, Die Vision, Ernst Klett Verlag Stuttgart, 1969, S. l1.
[5] Morton Kelsey, Encounter with God, London: Hodder and Stoughton, 1972.
[6] Ranald Macaulay& Jerram Barrs, Being Human, Inter-Varsity Press, 1978, S. 48-50, übersetzt
von A.S.
[7] M. T. Kelsey, Tongue Speaking, New York 1964, p, 199, zitiert bei Arnold Bittlinger „Der
neutestamentliche charismatische Gottesdienst im Lichte der heutigen charismatischen
Erneuerung der Kirche", S. 204.
[8] Heribert Mühlen, Das Sprachengebet, Erneuerung in Kirche und Gesellschaft, Heft 9, 1981, S.37.
[9] Arnold Bittlinger, Der neutestamentliche charismatische Gottesdienst, S. 204, aus Johannes
Panagopoulos, „Prophetic Vocation in the New Testament and today“, Leiden, Brill 1977.
[10] Arnold Bittlinger, ibid., S. 203.
[11] Paul J. Stern, Carl Gustav Jung-Ein Querschnitt, Tagesanzeiger Magazin, Nr. 22, 4. Juni 1977,S. 6.
[12] 2000 Jahre Zungenreden, Oncken Verlag, Kassel, 1968, S. 16.
[13] Dave Hunt, Götter Gurus und geheimnisvolle Kräfte, Brunnen Verlag Basel, 1984, S. 12.
[14] Catherine Marshall, Schritt für Schritt, Friedrich Bahn Verlag Konstanz, 1975, S. 122.
Diffamierung von Religionen: Die UNO verwirft das Konzept
Nach mehreren konfliktreichen Jahren hat die UNO-Generalversammlung das Konzept der Diffamierung der Religionen fallen gelassen. Die Resolution, deren Verabschiedung in den vergangenen Jahren in verschiedenen UNO-Gremien regelmässig zu grossen Dissonanzen zwischen westlichen Staaten und der Organisation islamischer Länder (OIC) geführt hatte, ist umformuliert worden. Die OIC selber hatte anstelle der seit sieben Jahren wiederkehrenden Diffamierungs-Resolution in der Dritten Kommission der UNO-Generalversammlung einen Text eingebracht, welcher nun mehr in allgemeiner Form den Schutz von Personen zum Ziel hat, die aufgrund ihrer Religion oder ihres Glaubens mit Intoleranz oder Gewalt konfrontiert sind. Diese Resolution erwähnt die Diffamierung von Religionen, bzw. den Islam nicht mehr...
...weiterlesen: hier
Milliardengeschäft Freundschaft
Für mehr als 800 Millionen Menschen weltweit gehört Facebook zum Alltag dazu -- jeder vierte Deutsche ist "drin". Wie funktioniert das Milliardengeschäft mit der Freundschaft? Wie verdient Facebook sein Geld? Was geschieht im Hintergrund mit den Nutzerdaten?
Donnerstag, 16. Februar 2012
Wo das Wort vom Glauben verstummt
Wo der Glaube untergeht und das Wort vom Glauben verstummt, da entstehen alsbald an dessen Stelle menschliche Werke
Martin Luther
Hieraus sehen wir, aus was für einem mächtigen Zorn Gottes es kam, dass gottlose Lehrer uns die Worte dieses Testaments verborgen und dadurch den Glauben selbst ausgelöscht haben. Nun ist leicht zu sehen, was auf dem Erlöschen des Glaubens notwendig folgen musste, nämlich der ganz und gar gottlose Aberglaube an die Werke. Denn wo der Glaube untergeht und das Wort vom Glauben verstummt, da entstehen alsbald an dessen Stelle menschliche Werke und Satzungen von Werken. Durch diese sind wir wie durch eine babylonische Gefangenschaft aus unserem Vaterland vertrieben worden, nachdem man uns all unseren wertvollen Besitz genommen hat.
Martin Luther, Von der Babylonischen Gefangenschaft der Kirche, Kindle E-Book, 2011, Kapitel: "Über das Sakrament des Brotes".