Donnerstag, 23. Mai 2013

EU: Gesinnungs-Druck


Die EU-Kommission will Parteien mit Strafen belegen, wenn sie nicht den von der EU definierten Grundwerten folgen. Die Regelung öffnet dem politischen Gesinnungs-Druck Tür und Tor...

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Moslemfreundliche Bibelübersetzungen: Runde 2


Die Stellungnahme der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) zu Wycliffe lässt mehr Fragen offen, als sie beantwortet

Eric Barger

Im Jahre 2011 vermeldeten christliche Medien wie das World Magazine "The battle for accurate Bible translation in Asia" und "Holding Translators Accountable", aber  der Artikel in World Net Daily "New Bible yanks 'Father,' Jesus as 'Son of God' - Islam-sensitive project ignites controversy, online petition" zog mein besonderes Interesse auf sich.

Nach unseren eigenen Recherchen widmeten wir am 10. März 2012 in unserem Radioprogramm Understanding the Times eine ganze Sendung diesem Thema. Wir produzierten ferner einen 40-minütigen Podcast, um viele weitere Details aufzuzeigen und Interviews mit betroffenen Personen zu führen. Die Sendung stieß auf so großes Echo, dass sie am 25. August 2012 noch einmal ausgestrahlt wurde.

In der Sendung vom März 2012 interviewten wir Personen beider Seiten der Kontroverse. Eine Person war Russ Hersman, Direktor der Wycliffe Bible Translators. Wir räumten Hersman ganze 30 Minuten ein, um die Praxis von Wycliffe zu verteidigen, „moslemfreundliche“ Bibelübertragungen zu verfassen. Wycliffe und die Partnerorganisation Linguistisches Sommerinstitut (SIL) sowie andere Organisationen, die für 40 Bibelversionen (in Arabisch und Türkisch) verantwortlich sind, eliminieren die Begriffe wie „Gott, der Vater“ und „Gott, der Sohn“ in ihren Übersetzungen. Es wird allgemein argumentiert, dass diese Begriffe von Muslimen als negativ und anstößig betrachtet werden, weil der Koran sagt, dass Allah keine Söhne hat und dass Allah nicht als „Vater“ bezeichnet wird. Moslems werden ferner unterwiesen, dass Christen glauben, Gott hätte Maria geschwängert, um Jesus hervorzubringen und dass Maria ein Teil der Trinität ist. Natürlich ist dies keineswegs das, was die Bibel lehrt, noch handelt es sich dabei um Überzeugungen, die von orthodoxen protestantischen Christen jemals geglaubt wurden.

Dienstag, 21. Mai 2013

Jay Bakker: Pro Homosexualität – Contra Sühnetod Christi


Bakker: Jesus starb, weil Jesus inklusivistisch ist.

Jay Bakker, Mitgründer der Revolution Church in Phoenix, Arizona, und Sohn des bekannten pfingstlichen Fernsehpredigers Jim Bakker, der von 1989-1994 eine Gefängnisstrafe wegen Betrugs verbüßte, beschreibt sich als „evangelikalen Punk Prediger“ und glaubt, dass die christliche Gemeinde ein falsches Bild von Gott zeichnet. In seinem neuesten Buch Faith, Doubt and Other Lines I've Crossed (2013) folgt er der Linie von RobBell und Brian McLaren (Emerging Church) und betont die Liebe und Gnade. Sein Buch wendet sich vor allem an Menschen, die an Spiritualität interessiert sind und an jene, die von der Gemeinde oder dem christlichen Glauben enttäuscht wurden.

Bakker stellt die Lehre des stellvertretenden Sühnetodes Christi in Frage und plädiert für eine andere Sichtweise. Nach seiner Auffassung verlangt der Gott der Liebe nichts, bevor er eine Person akzeptiert – auch nicht den Opfertod Christi am Kreuz. „Jesus starb, weil Jesus inklusivistisch ist“, so Bakker. Der Inklusivismus misst auch anderen Religionen Heilsbedeutung zu. Der Frage nach der Existenz der Hölle wich Bakker aus. Aus Bakkers Sicht wird der Mensch nicht für sondern durch seine Sünden bestraft.

In Bezug auf Personen mit anderer sexueller Orientierung (LGBTQ: Lesen, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und Queer, ein Ausdruck für wechselnde sexuelle Orientierungen) plädiert Bakker dafür, sie „mit offenen Armen“ in den Gemeinden anzunehmen. Ferner müsse die Gemeinde sich weiterhin aktiv für soziale Gerechtigkeit einsetzen, fügte Bakker hinzu.

Nicola Menzie, Jay Bakker Talks Faith, Doubt and Where the Church Has Gone Wrong.


Montag, 20. Mai 2013

Charles Spurgeon: Die großen Taten Gottes verkündigen


"Und es geschah bald ein Brausen am Himmel wie eines gewaltigen Windes und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie vom Feuer; und es setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen; und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an zu reden mit andern Zungen, nach dem der Geist es ihnen gab auszusprechen." (Apg.2,2-4)


Welches war nun der hervorragendste Gegenstand, über welchen diese geisterfüllten Menschen mit solch feurigen Worten predigten? Gesetzt dem Fall, der Heilige Geist wirkte ebenso mächtig in unseren Gemeinden wie damals. Worüber würden unsere Prediger predigen? Wir würden eine Wiederauflebung der alten Streitigkeiten über Prädestination und die freie Willensbestimmung des Menschen erleben, nicht wahr? Ich glaube nicht: diese sind glücklicherweise beigelegt, denn sie riefen nur Bitterkeit hervor, und meistens waren die Streitenden ihrer Aufgabe nicht gewachsen. Oder wir würden viel darüber streiten hören, ob der Herr vor oder nach dem Tausendjährigen Reiche wiederkommt? Ich glaube nicht. Ich habe nie viel göttlichen Geist in Streitigkeiten über Zeiten und Stunden wahrgenommen, welche nicht klar geoffenbart sind! 

Oder würden wir gelehrte Abhandlungen über die Fortschritte der Theologie hören? Nein, gewiß nicht. Wenn der Teufel die Kirche beeinflußt, dann haben wir moderne Theologie; wenn aber der Geist Gottes unter uns ist, dann wird dieser Schutt hinweggetan. Worüber predigten diese Menschen? Ihre Zuhörer sagten: “Wir hören sie mit unseren Zungen die großen Taten Gottes reden”. Ihr Thema war: “Die großen Taten Gottes”. O dies sei bis zu meinem Sterbetag mein einziges und alleiniges Thema: “Die großen Taten Gottes”. Zuerst sprachen sie von der Erlösung, dieser großen Tat Gottes. Des Petrus Predigt war ein Beispiel, wie sie davon redeten. Er sagte dem Volke, daß Jesus der Sohn Gottes sei, daß sie Ihn gekreuzigt und erwürgt hätten, daß Er aber gekommen sei, die Menschen zu erlösen, und daß in seinem teuren Blut das Heil sei. Er predigte die Erlösung. O wie wird dies Land widerhallen von “Erlösung, Erlösung, Erlösung durch das teure Blut”, wenn der Geist Gottes mit uns ist. Dies ist geeigneter Stoff für die Flammenzunge; dies ist etwas, das wert ist, vom göttlichen Wind dahin getragen zu werden. “Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit Ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu”. “Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde”. Dies ist eine von den großen Taten Gottes, von denen wir viel reden können.

die gesamte Predigt von Charles Spurgeon: hier

Samstag, 18. Mai 2013

Die Autorität der Schrift in der Schrift


Johann Hesse schreibt über die Autorität der Heiligen Schrift:

"Die Autorität der Heiligen Schrift erschließt sich allein aus ihrem Selbstzeugnis. Sie enthält nicht nur Gottes Wort, sondern sie ist in ihrer Ganzheit Gottes Wort. Die Erfüllung biblischer Prophetien untermauert die Autorität der Schrift. Staunend erkennen wir, dass Gott voraussagt und erfüllt. Empirisch beweisbar ist die Autorität der Schrift nicht. Doch dem, der glaubt, öffnet Jesus Christus das Verständnis für die Schrift und ihre Autorität. In der Beugung unter das Wort und im Gehorsam gegenüber dem Wort findet der Mensch die Liebe Gottes und die Kraft des rettenden Evangeliums. Der Glaubende kann mit Luther fröhlich sagen: „Die Heilige Schrift ist die Königin – sie muss herrschen, und alle müssen ihr gehorchen und untergeben sein."

den gesamten Artikel lesen: hier

Israel und der neue Papst


Shimon Peres: Der neue Papst bringt einen Geist der Hoffnung und des Friedens
 
Der israelische Präsident Shimon Peres erklärte auf einem Treffen mit 14 polnischen Bischöfen, dass er die Wahl des neuen Papstes Franziskus begrüßt, der „einen Geist der Hoffnung und des Friedens“ bringt. „Der neue Papst wird im Heiligen Land mit Liebe und Wertschätzung von Juden, Moslems und Christen empfangen werden“, sagte Peres. Rabbi David Rosen vom American Jewish Committee fügte hinzu: „Der neue Papst ist ein warmherziger und herzlicher und demütiger Mann.“


Donnerstag, 16. Mai 2013

Harold Camping: Ende eines Dienstes?


Harold Camping hatte nicht nur zweimal das Ende der Welt vorausgesagt, eines für den 21. Mai 2011 und ein weiteres für den 21. Oktober 2011, sondern bereits in den Jahren zuvor mehrfach das nahende Weltende angekündigt. Viele seiner leichtgläubigen Anhänger verkauften Hab und Gut, um enttäuscht und mittellos der Realität ins Auge zu blicken. Camping konnte seine falschen Prophetien über das Family Radio Network weltweit verbreiten. Heute, zwei Jahre nach den falschen Voraussagen Campings aus dem Jahre 2011, deutet sich an, dass der Radiodienst bald aufgrund von Geldmangel eingestellt werden muss. Die Spendeneinnahmen sind um 70% gefallen, eine Reihe von Mitarbeitern mussten entlassen werden.